Matcha Me Teil 4

Das ist jetzt aber wirklich der letzte Teil der Serie „Matcha Me“. Denn eigentlich sollte schon Teil 3 ein Ende des Matchaverkostens einleiten. Aber wenn wir uns einmal in den Kopf gesetzt haben, so viel Snacks wie möglich mit Matcha zu finden, dann ist der Ehrgeiz einfach zu groß. Und nach den doch nicht ganz so leckeren Sachen vom letzten Teil, fanden wir plötzlich noch den ein oder anderen Schatz. Ganz weit oben auf der Beliebtheitsskala war das Eis Nr. 38, welches so matchaig wie kein anderer Snack war. Unglaublich gut! Auch lecker war der Matchacroissant, welcher noch leicht warm war als ich ihn gekauft habe. Und das Mochieis auch. Und die Schokolade von Melty Kiss auch. Ach, eigentlich war vieles in dieser Runde super. Nur der Mont Blanc am Ende ging gar nicht und der Starbucks Matcha Latte war viel zu süß. Aber sonst, super Abschluss.

20170404_MatchaMe44
Nr. 31: Milcrea Matcha Eis
20170404_MatchaMe45
Nr. 32: Starbucks Matcha Latte
20170404_MatchaMe46
Nr. 33: Meltykiss Matcha
20170404_MatchaMe47
Nr. 34: Matcha Melonpan in Froschform
20170404_MatchaMe49
Nr. 35: Mochi Cream Ice Matcha au Lait
20170404_MatchaMe51
Nr. 36: Matchaeissandwich
20170404_MatchaMe53
Nr. 37: Taiyaki Matchaeis
20170404_MatchaMe54
Nr. 38: Matchaeis (extra stark)
20170404_MatchaMe55
Nr. 39: Matchacroissant
20170404_MatchaMe56
Nr. 40: Matcha Mont Blanc

Matcha Me Teil 1

Matcha Me Teil 2

Matcha Me Teil 3

Matcha Me Teil 3

Es wird allerhöchste Zeit für den dritten Teil vom Urlaubsprojekt „Matcha Me“ (Teil 1, Teil 2), denn wir sind seit einigen Tagen schon zurück in der Heimat. Allerdings war es mir unmöglich in den letzten Tagen unserer Reise zu bloggen, da wir entweder gar kein oder extrem langsames Internet hatten.

Eigentlich war auch gar kein dritter Teil geplant, weil uns irgendwann so nach dem zwanzigsten Matchasüßkram ein bisschen die Lust ausging. Aber immer, wenn dann etwas Unbekanntes mit Matcha um die Ecke kam, mussten wir dann doch testen. Allerdings sind bei diesem dritten Teil ziemlich viele nicht ganz so leckere Kostproben dabei gewesen. Zum Einen sind wir der Werbung zum Opfer gefallen. Nachdem uns in jeder Stadt die großen Fahnen mit schön grünen Matchadonuts anlächelten, wurden wir in Kumamoto dann doch schwach und gaben Mister Donut eine Chance. Die Donuts waren so schlecht, dass wir am nächsten Tag bei einem anderen Laden gleich noch mal Donuts testen mussten. Die waren dann zwar besser, aber eher Rührkuchen in Donutform als Hefefettgebäck. Ein weiterer Fehlgriff stellten die Karintô dar. Vorm Schreiben dieses Beitrags wusste ich nicht was Karintô sind und wir dachten das wären vielleicht sogar mal salzige Matchasnacks. Nein. Karintô sind (vor Fett nur so triefende) frittierte süße Teigteile. Das Frittierfett übertünchte den Matchageschmack sehr penetrant, sodass die Packung im Müll landen musste.

Die beiden Highlights dieser Folge sind damit die Macadamia (die sogar einen Extrabeitrag auf confusion food bekommen haben) und die Schokoladentäfelchen.

20170404_MatchaMe31
Nr. 21: Macadamia in Matchaschokolade
20170404_MatchaMe33
Nr. 22 + 23: Matchadonuts von Mister Donut

 

20170404_MatchaMe34
Nr. 24: Matcha Frappé von Family Mart
20170404_MatchaMe36
Nr. 25 + 26: Matchadonut + Matcha-Kinako-Donut von Nata Nata
20170404_MatchaMe38
Nr. 27: Matcha Awase Kuchen
20170404_MatchaMe39
Nr. 28: Frozen Matcha Latte von Lawson
20170404_MatchaMe40
Nr. 29: Matcha Karintô
20170404_MatchaMe42
Nr. 30: Schokoladentäfelchen mit Zartbitter-, Vollmich-, weißer, und Matchaschokolade

Matcha Me Teil 1

Matcha Me Teil 2

Matcha Me Teil 4

Auswärts Tee trinken (und auch was essen): Kousetuen (鴻雪園) Yamaguchi

Wir sind zwar schon seit einigen Tagen nicht mehr in Yamaguchi, aber dort haben wir dank unserer großartigen Gastgeber so viel erlebt, dass noch einige Beiträge zu Yamaguchi folgen werden. Uns hat es dort sogar so gut gefallen, dass wir nach einem kurzen Ausflug nach Hiroshima sofort wieder zurückgekommen sind, um noch ein paar ausstehende Unternehmungen nachzuholen. Aber in diesem Beitrag soll es um unser erstes richtig gutes Teeeis gehen. Nachdem wir unseren Gastgebern von unserem Projekt „Matcha Me“ erzählt hatten, schlugen sie vor uns zu einer Eisdiele zu fahren, wo es nur Teeeis gibt. Gesagt, getan.

20170408_Teeeis1

Auch wenn das Foto von der Karte eher suboptimal ist, so ist doch hoffentlich zu erkennen, wie viel Tee es in Eisform gibt. Dabei variiert allerdings eher die Größe des Eisbechers. Denn die Grundeissorten sind nur 3: Matcha, Genmaicha und Houjicha. Gut, Vanille gibt es auch, aber fast ausschließlich in Kombination mit einer der Teeeissorten.

20170408_Teeeis220170408_Teeeis3

Während wir also auf unsere Bestellungen warteten, schauten wir uns etwas in dem kleinen Laden um. Denn neben der eigentlichen Theke und einem kleinen Sitzbereich (inkl. Minikrabbellandschaft für die Kleinsten) gab es noch einigen Tee und Zubehör zu kaufen und die Teepulver, die für das Eis verwendet werden, zu kosten. Ich entschied mich dafür das Houjichapulver zu probieren, wohingegen mein Monsieur noch voll auf dem Matchatrip ist.20170408_Teeeis4

Joah, so prall war das Pulver pur jetzt nicht. Houjicha mag ich doch lieber als Blatt oder eben im Essen. Aber dann kamen ja auch schon unsere Eisbecher. Klein, aber voll gepackt. Und was auch immer wieder faszinierend ist: das Bestellte sieht tatsächlich genauso aus wie auf dem Bild!

Der Matchabecher meines Monsieurs enthält: Cornflakes (die er eigentlich nicht mag, aber auf dem Bild war das nicht klar zu erkennen, dass im Eisbecher welche sind), Matchasofteis, Mochi (Klebreisbällchen), Matchakuchen, Matchaganache (Namachoco), und rote Bohnen (Anko).

Mein Houjichabecher ist grundsätzlich genauso wie der Matchabecher aufgebaut, enthält statt des Kuchens aber ein Stück kandierte Süßkartoffel und statt der Matchaganache ein Stück Houjichaganache.20170408_Teeeis5

20170408_Teeeis6Fazit: Superlecker! Ich liebe meinen Houjichabecher! Das Matchaeis ist auch sehr lecker, aber da ich wirklich schon so viel Matcha und kaum andere Teesortensnacks probiert habe, ist es toll mal einen anderen Tee zu schmecken. Außerdem erinnert das Röstaroma des Houjicha ein bisschen an Schoko-Kaffee-Eis. Ich finde es immer wieder spannend, wenn Essen äußerlich an etwas anderes erinnert und geschmacklich ebenfalls einen Tick in die jeweilige Richtung geht. Da ich so begeistert vom Houjichaeis war, beschloss ich etwas Houjichapulver mitzunehmen, um zu Hause ordentlich zu experimentieren.