Auswärts Tee trinken (und auch was essen): Pan Berlin

Es ist jetzt schon einige Zeit her, dass ich im Pan, einem philippinischen Restaurant in Berlin, essen war. Aber weil es da auch Tee gab, darf ich das hier in meiner Reihe „Auswärts Tee trinken (und auch was essen)“ auf keinen Fall vergessen. Auch, weil es sich wirklich gelohnt hatte.

Das Pan an sich ist schön im hippen Prenzlauer Berg gelegen und passt auch von seiner Aufmachung her perfekt da hin. Gegenüber vom Pan ist übrigens auch der Teeladen Tee & Ton, wo es wirklich sehr hübsche Teekeramik gibt. Gekauft habe ich dort allerdings noch nichts, da ich mich einfach nicht entscheiden konnte. Bleiben wir doch gleich beim Tee und reden über meinen bestellten Kalamansi Green Tea. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung hatte ich keinen blassen Schimmer, was Kalamansi eigentlich ist. Zum Zeitpunkt meines ersten Schluckes war ich mir zumindest schon einmal sicher, dass es eine Zitrusfrucht sein muss, eher so in Richtung Kumquat gehend. Der Geschmack erinnerte mich wirklich sehr stark an Kumquateistee, den ich in Taiwan probiert hatte. Allerdings waren taiwanesische Kumquats dunkelgrün und nicht orange. Nach etwas Wikipediarecherche weiß ich jetzt auch, dass ich gar nicht so falsch lag und Kalamansi tatsächlich etwas mit Kumquat zu tun hat.

Kalamansi Green Tea
Kalamansi Green Tea

Und Kalamansieistee ist wirklich was feines! Für Freunde des Zitruseistees kann ich eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen!

Etwas anders verhält es sich da mit meinem Essen. Ich liebe Seafood, vor allem Sepia und Co, und ganz besonders gegrillt. Bei meiner Bestellung dachte ich an über Holzkohle gegrillte und lecker mit BBQ-Sauce bestrichene zu einer Fläche ausgebreitete und anschließend in kleine Stückchen geschnittene Riesensepia, so wie ich sie auf Nachtmärkten in Taiwan gegessen hatte. Nun sind die Philippinen nicht Taiwan und Sepia scheint es auch in unterschiedlichen Ausführungen zu geben. Statt BBQ-Grillsepia bekam ich in eigener Tinte schwimmende Minisepias. Ok. Muss ich ja auch mal probieren. Aber das war wirklich sehr anstrengend für mich zu essen, weil der wirklich starke fischige Geruch und auch Geschmack der Tinte alles irgendwie zu sehr nach Seafood schmecken ließ. Es war einfach zu viel des Guten. Am Ende aß ich fleißig meinen Pak Choi, der gücklicherweise nicht ganz so stark in der Tinte schwamm und schnitt meinen Minisepia so klein wie möglich, um ihn dann mit Reis zu vermengen. Es half leider nicht ganz.

Gegrillter Sepia auf Pak Choi
Gegrillter Sepia auf Pak Choi

Nach dem Sepiavorfall gab es allerdings wieder ein Highlight: Halo-halo. Ein typisch philippinisches Dessert. Unser Kellner erzählte uns auch, dass das Pan dafür gerade erst einen Preis gewonnen hätte. Ich weiß allerdings nicht welcher. Auf jeden Fall ist Halo-halo etwas ganz Tolles! Da ist wirklich alles dabei: Shaved Eis mit Kondensmilch, Rote-Bohnen-Paste, Nata de Coco, Mangostückchen, Pudding und Vanilleeis.

Halo halo
Halo halo

Auch wenn meine Liebe zu Seafood im Pan leider nicht bestätigt werden konnte, ist es einen Besuch wert. Der Kalamansitee ist großartig, das Halo-halo sowieso und die fleischigen Grillgerichte sahen auch richtig gut aus.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s