Kombucha Runde 3: Jinxuan & Rougui

Nach meinem erfolgreichen ersten Versuch und dem verschenkten zweiten Versuch, kam jetzt der dritte Kombuchastreich. Diesmal ließ ich meine Scobys wieder einmal mit zwei Oolongs herumfermentieren:

  1. mit dem schönen goldigen Jinxuan Oolong
  2. mit dem gerösteten rouguiuntypischen Mingjian Rougui
Jinxuan
Jinxuan
Rougui
Rougui

Während sich die beiden Tees in den ersten Momenten des Aufbrühens noch sehr stark unterschieden, glichen sie sich mit dem Abkühlen immer mehr aneinander an. Dennoch blieb der Rougui noch ein bisschen dunkel. Gut so, sonst hätte ich die beiden später kaum noch unterscheiden können.

Fertig vorbereiteter neuer Ansatz: links Jinxuan, rechts Rougui
Fertig vorbereiteter neuer Ansatz: links Jinxuan, rechts Rougui
Nach 7 Tagen
Nach 7 Tagen
Nach 10 Tagen
Nach 10 Tagen

Diese Kombucharunde war wohl die Runde mit dem größten Scobywachstum. Wie der Jinxuanscoby in die Dicke schoss, unglaublich! Der Rouguiscoby war nicht ganz so dick, aber auch schon sehr annehmlich. Dieses Mal führte ich nur eine Ernte durch: nach 10 Tagen. Im Nachhinein war das vielleicht ein bisschen zu kurz, da der Kombucha von beiden Tees doch noch ganz schön süß war.

Geerntete Scobys
Geerntete Scobys

Interessant finde ich, wie sich die Farbe der Scobys an den Tee anpasst. Heller Tee ergibt hübsche helle Scobys, dunkler Tee ein bisschen eklig braune Scobys.

links Jinxuan, rechts Rougui
links Jinxuan, rechts Rougui

Geschmacklich ist der Jinxuan säuerlicher als der Rougui. Letzterer ist mir wirklich noch zu süß. Mein Monsieur, der nicht so gerne essigsaure Sachen, wie zum Beispiel gut durchgezogenen Kombucha, mag, fand den Rouguikombucha sehr lecker.

Nach einer Woche Kühlschranklagerung
Nach einer Woche Kühlschranklagerung

Und auch nach einer Woche im Kühlschrank änderte sich jetzt nicht so viel. Das erwartete Röstaroma, das beim Tieguanyin so schön zur Geltung kam, wollte beim Rougui nicht durchkommen.

Nach wie vor habe ich ein bisschen das Problem, dass ich gar nicht so viel Kombucha trinke wie ich mache, obwohl ich nur knapp 1,5 l alle 2 Wochen produziere. Vielleicht muss ich mich erst dran gewöhnen, aber mehr als ein paar Schlücke bekomme ich oft nicht auf einmal herunter. Nicht, weil es mir nicht schmeckt. Nein, überhaupt nicht (mein Kombucha ist voll lecker, ey!)! Eher, weil mir der Geschmack noch etwas zu stark ist.

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