Kombucha Runde 2: Assam & Hojicha

Von meinem allerersten Kombuchaversuch war ich ja so begeistert, dass es gleich weiter gehen musste. Da ist es natürlich superpraktisch, wenn sich der gekaufte SCOBY einfach mal gleich vermehrt, sodass ich neue Scobys für neue Ansätze habe. Die kann ich dann verschenken (und dann bin ich nicht nur die Teeverrückte, sondern auch noch die. die Glibberdinger für Pilztee verschenkt). Aber noch ist es ja nicht so weit, schließlich muss ich erstmal ausreichend mit meinem Kombucha experimentieren, ehe ich den auf andere Leute loslasse.

Runde 2 meines Kombuchas wurde mit veränderten Parametern durchgeführt. Statt zweier unterschiedlicher Oolongs, treten diesmal Assam und Hojicha gegeneinander an.

Assam
Assam

Den Assam habe ich hier noch gar nicht vorgestellt, obwohl es der Tee ist, den ich wirklich fast jeden Tag trinke. Zum Frühstück. Als Milchtee. Aus einer Riesentasse (so 350 ml)! Das ist sozusagen mein Kaffeeersatz, mein Alltagstee, mein Start in den Tag. Und weil der immer richtig schön stark ist, dachte ich mir, dass das doch mal ein Versuch für meinen Kombucha interessant wäre.

Hojicha
Hojicha

Da man laut Anleitung für Kombucha auch Grüntee verwenden kann, ich mich aber zu zickig habe, meinen guten Grüntee bei 100°C für 15 Minuten ziehen zu lassen, fiel mir irgendwann mein Hojicha ein. Das ist Grüntee und dem schadet es auch nicht bei 100°C aufgebrüht zu werden. Außerdem kam das Röstaroma des Tieguanyins beim letzten Mal so gut zum Vorschein. Vielleicht funktioniert das mit Hojicha ja auch. Also einfach mal probieren!

Die beiden Ansätze bekamen diesmal auch einen etwas wärmeren Ort zum rumkombuchen. Ab jetzt ist der Assam immer links im Bild und der Hojicha rechts.

Neuer Ansatz: links Assam, rechs Hojicha
Neuer Ansatz: links Assam, rechs Hojicha
Nach einer Woche
Nach einer Woche
Kombuchansatz am Tag der Ernte
Nach 10 Tagen

Ja, es war zwar etwas kuschliger im Kombucharaum, aber so richtig fett wurden die Babyscobys diesmal irgendwie nicht. Und auch der Unterschied vom 7. und 10. Tag ist jetzt nicht unbedingt weltbewegend. Ich hätte den Kombucha gerne noch etwas länger fermentieren lassen, aber ich brauchte ihn als Geschenke. Also füllte ich den Ansatz schon nach 10 Tagen ab.

links Assam, rechts Hojicha
links Assam, rechts Hojicha

Unterschiedlicher hätten die Geschmäcker nicht sein können. Während der Hojicha anscheinend nicht besonders viel fermentiert wurde und somit noch wahnsinnig süß war, war der Assam fast schon Essig.

Fertig abgefüllter Kombucha
Fertig abgefüllter Kombucha

Jetzt weiß ich allerdings nicht, wie sich die Kühlung und anschließende Fermentierung im Kühlschrank auf die beiden Kombuchas ausgewirkt hätte, da ich die Flaschen kaum abgefüllt schon verschenkt hatte. Aber vielleicht geben mir die Beschenkten mal ein Feedback über den Geschmack.

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