Auswärts Tee trinken (und auch was essen): Wohnküche Bremen

Bei einem Kochkurs an der Bremer VHS wurde mir die Wohnküche direkt bei Radio Bremen empfohlen. Seitdem ging einige Zeit ins Land, aber jetzt, endlich!, habe ich es mal geschafft. Da ich mir schon online mal die Karte angesehen hatte, wusste ich schon vor Betreten des Restaurants, was ich essen wollte: Tuna Burger. Klingt jetzt nicht so „WOW!“, aber für mich war das mal wieder ein erstes Mal. Doch bevor wir dazu kommen, noch eine wichtige positive Nachricht vorweg: Ich habe da ohne Probleme etwas zu trinken gefunden! Wahnsinn!

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links Wohnküchenpils, rechts Grüntee-Zitrone-Minze-Eistee

Ja, tatsächlich habe ich es als nichtkaffeetrinkender Teesnob unglaublich schwer in der Gastronomie etwas Passendes für mich zu finden. Das hat mehrere Gründe:

  1. Ich weigere mich Coca Cola, Fanta, Sprite & Co zu bestellen, weil das meistens eh aus dem Sirup-Wasserhahn kommt (ich hab mal bei Subway gearbeitet und bin seitdem colageschädigt)
  2. Saft ist immer überteuert und eh immer das Gleiche. Außerdem finde ich Saft zum Essen irgendwie zu schwer.
  3. Wein? Ich habe NULL Ahnung von Wein und werde von Alkohol zu schnell müde.
  4. Bier? Gerne, wenn es was Lokales/Besonderes/Selbstgebrautes/aus dem Fass ist. Beck’s gibts überall. Wenn ein Bremer Bier, dann bitte Hopfenfänger (sehr zu empfehlen!!), Haake Beck oder Hemelinger. Aber auch bei Bier gilt: ein Glas und ich bin müde für den Rest des Abends.
  5. Heiße Schokolade? Da muss ich echt schon sehr verzweifelt sein.
  6. Tee? Genau, ich bezahle 3€ für eine Minitasse zu kalt aufgebrühten Schwarztee ausm Beutel von Lidl.

Aber die Wohnküche hat mich lieb, denn die Wohnküche hat selbst gemachte Eistees! Ein Traum! Ein ganzes Glas voll Kram und Tee! Außerdem gibts lecker klingende Smoothies und Lassies. Aber selbstgemachter Tee hat mich sofort.

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Wohnküche-Burger und Ofenkartoffeln mit Salsa und Sour Cream

Der Monsieur und ich, wir sind Burgerfans und entgegen aller anderen Gäste, die fast alle die Tapas bestellten, probierten wir die hausgemachten Burger. Die Beilage war im Preis nicht inbegriffen, sodass sich jedes Gericht auf etwas 15-20 € zubewegte. Wirklich ein stolzer Preis. Aber das war es mir tatsächlich Wert, weil ich mein allererstes Thunfischsteak essen konnte. Ja, ich hatte ein hübsch gegrilltes großes Stück Thunfisch auf meinem Burger (in der Karte stand auch, dass der aus nachhaltigem Fischfang stammt). Und es war ein Genuss. Am Anfang hatte ich etwas Bedenken, da der Burger ja doch ganz schön klein war, aber satt wurde ich ohne Probleme.

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Tunaburger mit Wildkräutersalat

Fazit: Essen, das glücklich macht in einer sehr schönen Atmosphäre, die wirklich stark an den Film Soul Kitchen von Fatik Akin erinnert.

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