Rhabarber Tarte Tatin

Es gibt mal wieder Kuchen. Schon wieder Rhabarber. Aber diesmal darf der frische Marktrhabarber als Versuchskaninchen herhalten, da ich meine allererste Tarte Tatin gebacken habe. Das ist eine Tarte, die kopfüber gebacken wird, sodass das sich normalerweise oben befindliche Obst im eigenen Saft und mit Zucker/Honig karamellisiert, während der Boden von seiner eigentlichen Unterseite knusprig gebacken wird. In meinen Backbüchern bin ich schon ab und zu mal über ein Tarte Tatin Rezept gestolpert, aber irgendwie hat mich die niedrige Höhe nie so recht angesprochen. Aber als ich dann mal wieder durch mein Grünes Kochbuch von Gu durchblätterte und feststellte, dass ich erstens kaum etwas aus diesem Buch versucht hatte und zweitens es ziemlich viele schöne Frühlingsrezepte gibt, musste ich mich mal an dieses Rezept wagen. Die Onlinevariante des Rezeptes gibt es hier.

Vorm Backen
Vorm Backen

Da ich so gerne meine geliebten Tarteletteförmchen verwenden wollte, teilte ich den Teig und den Rhabarber einfach auf mehrere Formen auf. Zuerst sollte der Honig in der eingefetteten Form ankaramellisiert werden. Bei mir endete das beinahe mit verkohltem Honig. Ich bin der Meinung, dass das Anakaramellisieren überhaupt nicht notwendig ist. Aber vielleicht bin ich auch einfach ein blutiger Tarte-Tatin-Anfänger.

Frisch aus dem Ofen
Frisch aus dem Ofen

Nach dem Backen müssen die Tarte Tatins gleich gestürzt werden, sodass sie wieder richtige herum sind. Die kleinen Tartelette Tarte Tatins sahen wirklich richtig schön karamellisiert aus, die größere Tarte Tatin dagegen so naja.

Fertig zum Essen
Fertig zum Essen

Geschmackstechnisch war ich nicht ganz so begeistert. Ja, die kleinen waren echt ganz nett, aber ingesamt war mir die Tarte nicht süß genug. Und das muss schon was heißen, da ich sonst wirklich kein Zuckermäulchen bin. Nächstes Mal gibts einfach mehr Honig für alle und dann schmeckt es hoffentlich lecker karamellig und nicht ganz so verbrannt.

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